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Sola 2017

Eine Ämtligruppe hat uns einen schönen Reim über die ersten Lagertage gemacht:

Mir sitze deheime ganz elleige und verseuche z'reime.

Plötzlich hetz glütte und dr Pöstler stoht vor dr Hütte.

Er het d' Solapost debi, denn s Lager kunnt scho glii!

S'isch e Iladig ins Camp Somiar, wos Platz het für die ganzi Schar.

D'Vorfreud isch scho gross, denn am Mäntig gohts echo los!

No schnäll gön mir bim Reisesege verbii, denn s Gepäck muess au no in Lastwagen dri.

Mäntigmorge, jetzt ischs so witt, am Bahnhöfli bringt sogar dr Pizzabote Pizza mit.

Campkrawatte erhalte mir vom Cello, so gsehn mir us, wie er seit: "picobello". 

Mit em Zug kömme mir echo ganz schnäll aa, do im Camp Somiar.

Dr Sergio het e Füehrig gmacht und bald scho hetz gäh unsers Znacht.

Am Obe hän mir viili Gäscht becho, zum gueti Stimmig z'verbreite do.

Kurz vorm schroef hets gäh s alljöhrige Orakel, wo scho immer isch gsii e Spektakel.

Am nöchste Tag isch gsii d' Olympiade, darum gspüre mirs jetzt no alli in de Waade.

Halte sin die Workshops gsii, singe, backe und no viil meh.

Jetzt sich unsere Reim au echo verbii und mir hoffe s Lager wird au no witterhin so lustig sii!

 

Montag 03.07.

Cello, unser Camptester, kam zusammen mit den 33 Mädchen des Blauring Oberwils im Camp Somiar an. Auf der Reise führte Cello bereits einige Spiele mit den Mädchen durch, da Sergio (Campbesitzer) ihm aufgetragen hatte, diese zu testen.  

Nach der langen Zugreise waren alle froh, endlich im Camp angekommen zu sein. Sergio führte die Neuan-kömminge persönlich herum und stellte ihnen sein Camp vor. Freudig bezogen die Mädchen daraufhin ihre Zimmer. 

Nachdem sich alle etwas erholt hatten und ein leckeres Abendessen von der Campküche (unter der Leitung von Milan) geniessen durften, fand am Abend ein riesengrosses Willkommensfest statt. Neben zahlreichen bekannten sowie auch neuen Künstlern, hatten die Mädchen auch die Möglichkeit selber einige Tanzschritte zu lernen. Der krönende Abschluss war dann die darauffolgende Autogrammstunde!

 

Dienstag 04.07.

Am Morgen wollten die Mädchen vom Blauring Oberwil eigentlich am  Campprogramm teilnehmen. Doch da wurden sie von zwei Bauarbeitern aufgehalten. Denn die Bauarbeiter brauchten Hilfe beim Camp einrichten. Sie waren zu langsam gewesen und hatten nun Angst, dass sie Ärger von Sergio bekommen würden. Die Mädchen hatten eine Menge Spass und das Camp erleuchtet nun in strahlenden Farben. Am Nachmittag wurden sie wiederum überrascht, aber dieses Mal von den streitenden Brüdern. Um zu testen, wer der bessere Bruder ist, wurden sie zur alljährlichen Olympiade des Blauring Oberwils eingeladen. Auch die Mädchen machten tatkräftig mit und massen sich untereinander in den Kategorien Sport, Wissen und Spass. Bei der Spassolympiade am Abend waren der Campdirektor und der Koch jedoch nicht mehr motiviert dabei. Sie beschlossen ihre Eltern zu fragen, wer von beiden der bessere Bruder sei und verschwanden. Nebenher durften die Mädchen auch noch ihre Camp-T-Shirts gestalten.

Mal sehen ob sich die Streithäne morgen wieder beruhigt haben...

 

Mittwoch 05.07.

Heute fanden die Workshops statt, bei denen sich die Kinder am Montag einschreiben konnten. Begrüsst und angeleitet wurden die Mädchen von der Moderatorin, die schon das Willkommensfest leitete. Es gab Posten wie Backen, Beauty, Töpfern, Singen und vieles mehr! Ausserdem stattete uns Hector, der Cousin von Sergio und Milan, einen Besuch ab. Sergio und und Hector scheinen sich prima zu verstehen, was man von den Brüdern nicht gerade behaupten kann. Denn am Nachmittag fand der Blauring Oberwil mit einiger Hilfe heraus, dass Milan sehr eifersüchtig auf seinen Bruder ist, weil dieser einen besseren Job hat. Milan wäre auch gerne Campdriektor und nicht nur der Koch. Die Mädchen beschuldigten Milan die Verwüstungen, die in den letzten Tagen immer wieder stattfanden, gemacht zu haben, um Sergios Camp schlecht zu machen. Daraufhin schwor der Koch Rache und sperrte den Blauring Oberwil kurzerhand aus dem Haus. Aber sie wären ja nicht der Blauring Oberwil, hätten sie nicht auch diese Situation gemeistert. Sie beschlossen ihr Nachtlager draussen aufzuschlagen. Neben Feuer machen, Zelt bauen und Knoten lernen gab es eine gemütliche Runde Singen am Lagerfeuer!

 

Donnerstag 06.07.

Am Morgen wurden wir nicht wie gewohnt von den Leiterinnen geweckt sondern vom Küchenteam. Schon auf dem Weg in den Essraum trafen wir auf mysteriöse Mafiosis. Der Anführer Nunzio setzte sich zu uns an den Frühstückstisch, aber er verzog sich schnell wieder. Doch dann kam der aufgelöste Camp Abwart, er erzählte uns er hätte sich verzockt und zum Schluss auch noch die Campschlüssel an die Mafiosis verloren. Wir beschlossen für die Schlüssel zu kämpfen und zu richtigen Mafiosis zu werden. Am Morgen mussten wir uns in verschiedenen Stafetten beweisen. Zum Zmittag gab es Curry Reis. Am Nachmittag wurden wir zu richtigen Mafiosis. Auf dem Markt konnten wir uns Stoffe, Faden und Nadeln kaufen. Wir mussten und Westen nähen, Ketten auffädeln, einen Gruppenspruch überlegen und uns einen Mafia Ausweis besorgen. Am Abend ging es dann ums Ganze und wir mussten um die Schlüssel spielen. Natürlich haben wir gewonnen und die Schlüssel zurück gewonnen. Zum Schluss des Tages konnten wir eine amüsante Show auf der Camp Bühne geniessen.

 

Freitag 07.07.

Am Morgen wurden wir von  Sergios und Milans Mutter geweckt. Diese erzählte uns das sie sich Sorgen um ihren Sohn macht, denn Milan der Koch war seit unseren Beschuldigungen verschwunden. Sie gab uns die Karten worauf Milans Lieblingswege eingezeichnet sind. Wir teilten uns in drei Grup-pen ein und wanderten los. Es waren strenge und steile aber auch lustige Wege. Am Ende kamen wir zu einem Schwimmbad, wo wir zwei tolle, entspannende Stunden verbrachten. 

Auf dem Weg zum Bahnhof trafen wir dann endlich auf Milan, und wir machten mit ihm ab das er zurück ins Camp kommt. 

Wie abgemacht stand er am Abend auf dem Platz und um den anstrengenden Tag gemütlich ausklingen zu lassen, wurden wir von Milans Freunden verwöhnt. Es gab Quarkmasken, Massagen, Kneipp und vieles mehr. Zum Dessert bekamen wir dann noch leckere Schoko -Früchte Spiesse.  

 

Samstag 08.07.

Am Freitag Morgen wurden wir von 4 Sicherheitsleuten in verschiedene Kurse eingeteilt. Die jüngsten bastelten ein kleines Festival mit allen notwendigen Sicherheitsmassnahmen. Die Torajas lernten in zwei verschiedenen Theatern wie man in Notfallsituationen richtig handelt. Die Catulas gestalteten ein Plakat mit den wichtigsten Notfallnummern und die Filominas zeichneten und organisierten ein Catering für ein Event.

Am Nachmittag mussten die Kinder sich in einem Geländespiel die Kleider und Musik für die Darbietungen am Abend erspielen. Es war heiss und als das Spiel fertig war wurden alle nass gespritzt. 

Zum Abendessen wurden die Kinder von Cellos Dürümbude verwöhnt. Es gab super leckere Dürüms.

Danach bereiteten  sich die Kinder auf ihre Darbietungen vor. Um 20.15 ging es dann los und es war die Türöffnung für den Camp Event. Alle mussten durch eine strenge Sicherheitskontrolle. Geimensam mit Milan, Hector und Sergio verbrachten die Kinder einen mega lustigen Abend mit tollen Aufführungen. Natürlich hat das Camp Somiar den Event gewonnen. Als Überraschung kam ein Zauberer vorbei, dieser zauberte Sergio weg und schaffte es nicht ihn wieder her zu zaubern. Nun ist er verschollen.

Wie geht es weiter?

 

Sonntag 09.07.

Am Morgen wurden die Kinder netterweise eine halbe Stunde später geweckt. Doch danach ging es gleich los und sie mussten einen OL rund ums Camp machen. Es ging darum, Dinge über Sergio zu erfahren. Die Aussagen der Dorfbewohner ent-sprachen jedoch nicht immer der Wahrheit. Nach dem Mittagessen kam Cello völlig gestresst angerannt. Er hatte einen Drohbrief erhalten! Nach dem wir ihn gelesen hatten verabschiedete er sich, weil er nach Hause zu seiner Frau musste und genug vom Camp hatte. Am Nachmittag mussten die Kinder also das ver-langte Geld erspielen. Dies gelang uns in einer richtig super lustigen Schlamm-schlacht. Danach reichte das Geld jedoch immer noch nicht. Nach dem Essen beschlossen die Mädchen im Casino das restliche Lösegeld für Sergio zu erspielen, sie hatten nämlich vom Waschweib am Morgen erfahren, dass heute die Casino-Neueröffnung war. Nun hatten die Kinder genug Geld, doch was sollen sie damit anfangen?

In der Nacht erhielten die Leiterinnen einen my-steriösen Anruf vom Entführer. Er gab bekannt, dass die Lösegeld-übergabe jetzt stattfindet. Sofort wurden die Mädchen geweckt, die sich dann auch gleich mutig auf den Weg machten. Unterwegs wurden sie jedoch von den Mafiosis überfallen und das Geld war weg. Der Strassenpenner hielt die Mädchen jedoch davon ab, aufzugeben und so stahlen sie ihr Geld zurück. Trotzdem war die Geldübergabe natürlich geplatzt...

 

Montag 10.07.

Der Montag ging gemütlich los und alle durften ausschlafen, was nach dieser Nacht auch nötig war. Es gab einen feinen Brunch mit Selbstbedienung. Am Mittag standen dann wieder Camp Aktivitäten auf dem Plan. Man konnte Tanzen, Hosensackspiele machen oder mit dem Fallschirm spielen. Danach assen die Kinder etwas später als gewohnt Z'mittag. Es gab ein grosses Angebot an neu kreierten  Resten. Am Nachmittag bereiteten sich die Kinder auf die Geldübergabe vor. Es wurden Fallen geplant und das Anschleichen sowie das Fesseln wurden geübt. Am Abend fand dann die eigentliche Geldübergabe statt. Der Weg dort hin war nicht ganz leicht aber wir haben es natürlich geschafft und Sergio zurück geholt.

 

Dienstag 11.07.

Am Morgen als die Mädchen Frühstücken wollten sassen am Tisch schwarzweisse Disneyfiguren. Plötzlich kam Pipi Langstrumpf und war völlig ausser sich. Sie bat den Blauring Oberwil um Hilfe, den Disneyfiguren ihre Farben wieder zu geben und die schwarze Königin zu besiegen. Deshalb trafen sie sich um 10 Uhr auf dem Platz um sich auf den Kampf am Nachmittag vorzubereiten.

Sie fragten ein paar Dineyfiguren nach Tipps für einen besseren Teamgeist und erfanden einen Gruppennamen & Gruppenspruch, lernten die Regenbogenfarben kennen, entdeckten ihre Kreativität, machten Vertrauensübungen und stärkten ihren Teamgeist. Am Nachmittag trafen sich wieder alle um 15 Uhr und spielten gegeneinander, aufgrund des Wunsches der bösen Königin, Farbenstaffette, Schlumpfball, 2er-Fussball Königs- und Farbenvölki.

Während dessen bereiteten die kleinsten ein Ritual mit Pippi Langstrumpf vor. Durch eine Karte konnten sie die Farbballons der Königin finden und eine Farbschlacht machen. Dadurch bekamen auch die Figuren ihre Farben zurück. Am Abend haben ein paar Dysneyfiguren ein Quiz für den Blauring Oberwil als Dankeschön vorbereitet. Den Abend haben sie mit Tanzen ausklingen lassen und wurden mit einem bunten Dessert belohnt.

 

Mittwoch 12.07.

An diesem Tag standen keine Campaktivitäten auf dem Programm, also beschlossen die Leiterinnen jeweils mit ihren Stammgruppen einen tollen Tag zu verbringen. Da bei den Samarimbas nur noch ein Mädchen dabei ist, durfte sie alleine mit ihren Leiterinnen einen Film schauen und einen Kopfkissenbezug gestalten. Die Xumajs bekamen Besuch von einem Experten, der sie testete, ob sie wahre Xumajs sind. Am Nachmittag trafen sie dann endlich zum ersten Mal den richtigen Xumaj. Die Torajas stärkten ihren Gruppenzusammenhalt und spielten ein Action-Leiterlispiel mit sportlichen Aufgaben dazwischen. Die Catulas lernten etwas übers Kartenlesen und machten einen sportlichen Postenlauf. Ausserdem schauten sie sich alte Lagerfilme an. Die Filominas wurden in der Nacht ausgesetzt und mussten den Weg nach Hause suchen, deshalb durften sie am Morgen länger schlafen. Später gestalteten sie ebenfalls einen Kopfkissenbezug.

Am Abend fand dann ein Kino statt, bei dem der Film „Camp Rock“ gezeigt wurde. In der Pause gab es tolle Verpflegungsstände.

 

Donnerstag 13.07.

Heute Morgen bekamen wir wiedermal Besuch von Milan. Er brachte uns die Neuigkeit, dass er herausgefunden hatte, wer Sergios Entführung in Auftrag gegeben hatte. Blöderweise hat er es bereits wieder vergessen und die Mädchen mussten durch einen Raum mit schwierigen Rätseln hindurch kommen, um den Entführer zu entlarven. Ausserdem übten sich die Mädchen in Gruppendynamik und gestalteten in ihren Standardgruppen einen Vertrag. 

Wir fanden heraus, dass Hector die Entführung seines Cousins in Auftrag gegeben hatte, da er eifersüchtig ist, weil sein eigenes Camp nicht so gut läuft. Am Nachmittag ergatterten die Mädchen bei einem spannenden Geländespiel Kartenstücke, die zusammengesetzt den Aufenthaltsort von Hector verrieten. Die Polizei wurde alarmiert und Hector wurde festgenommen. 

Da am Abend keine Campaktivitäten auf dem Programm standen, überlegten sich die Leiterinnen lustige Spiele.

 

Freitag 14.07.

Heute war schon der letzte Tag im Camp Somiar angebrochen.